Gemeinschaftsschule – Klassenstufen 8-10

Im Fachlichen steht in der Gemeinschaftsschule in den Klassenstufen 8-10 die Vorbereitung auf die zentralen Abschlussprüfungen sowie die folgende Berufsausbildung bzw. den Übergang auf die Oberstufe der SHG im Vordergrund.

Lernen in der Klassenstufe 8-10

Das pädagogische Ziel in diesen Stufen ist es, die Jugendlichen beim Eintritt in die Pubertät zu begleiten, ihre Lernbereitschaft zu erhalten und ihre sozialen Kompetenzen zu stärken, so dass sie optimale Voraussetzungen für den Einstieg in die folgende berufliche oder schulische Laufbahn besitzen. In dieser Phase ihres Lebens befinden sich unsere Schülerinnen und Schüler in einem intensiven körperlichen und seelischen Wandlungsprozess. Dem erwachenden Interesse am Weltgeschehen tragen die Lehrkräfte Rechnung, indem sie authentische Antworten auf kritische Fragen bereithalten. Jugendliche müssen im Laufe der Pubertät eigene Erfahrungen machen können, um sowohl das eigene Potenzial als auch Grenzen kennenzulernen. Dem wird die Schule gerecht, indem sie ihnen mehr Verantwortung sowohl im sozialen als auch im Bereich des eigenständigen Lernens überträgt.

Im Fachlichen steht in der Gemeinschaftsschule die Vorbereitung auf die zentralen Abschlussprüfungen sowie die folgende Berufsausbildung bzw. den Übergang auf die Oberstufe der SHG im Vordergrund.

Ihr Ansprechpartner für den 8. Jahrgang ist Herr Hendrik v. Mühlenfels. Für die Jahrgangsstufen 9 und 10 ist Herr Jens Grabow zuständig.

Jahrgangsstufe 8
  • Eine Aufteilung der Klassen in leistungsdifferenzierte Kurse findet nicht statt.
  • Fortführung des Inklusiven, binnendifferenzierten Unterrichts im Klassenverband
  • Möglichkeit zum Übergang in die flexible Ausgangsstufe mit ESA* nach Klassenstufe 10
  • Potentialanalyse im Umfeld der Berufsfelderprobung um persönliche Stärken zu erfahren
  • Berufsfelderprobung in Kellinghusen: die Schülerinnen und Schüler lernen in zwei Wochen unterschiedliche Berufe kennen und arbeiten jeweils zwei Tage in einem Beruf
Jahrgangsstufe 9
  • Abschlussjahr zum ESA
  • Durchführung der Projektprüfungen
  • 2-wöchiges Betriebspraktikum
  • Teilnahme an einer Berufsmesse in der SHG
  • Besuche bei den Kooperationsbetrieben
  • Klassenfahrt (Fahrtenkonzept der SHG)
  • Messebesuche
  • Im Hause: Beratung durch die Agentur für Arbeit
Jahrgangsstufe 10
Soziales Engagement und Prävention

Es gibt für unsere Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten, sich zu engagieren und hierfür Zertifikate zu erhalten:

  • Teilnahme am sozialen Tag
  • Ausbildung zum Busbegleiter
  • Ausbildung zum Schulsanitäter
  • Ausbildung zum Konfliktlotsen

Präventionsmaßnahmen werden gemäß dem Präventionskonzept der SHG angeboten.

  • ESA: Ester allgemeinbildender Schulabschluss nach Jhg. 9
  • MSA: Mittlerer Schulabschluss nach Jhg. 10

 

Themenschwerpunktklassen an der SHG

 

Wahl des Themenschwerpunktes ab Jahrgang 8

Nach der 7. Klasse findet eine neue Zusammensetzung der Klassen nach sogenannten Themenschwerpunkten (TSP) statt.

Dadurch sollen unsere Schülerinnen und Schüler, geleitet von Interessen und Neigungen, einen Beitrag zur Spezialisierung ihres individuellen Lernwegen leisten können.

In der Mehrheit der TSP liegt der Fokus bei der Themen- und Inhaltswahl sodann auf Eigeninitiative. So obliegt es den Schülerinnen und Schülern, innerhalb des gewählten TSP selbst Themen zu wählen und inhaltlich auszugestalten. Mithin dienen hierzu neben einer wöchentlichen TSP-Stunde auch kreative Praxistage im Umfang einer Schulwoche pro Schuljahr. Berührungspunkte zu Universitäten, Fachhochschulen und anderen außerschulischen Bildungsinstitutionen können sich dabei durchaus ergeben.

Spezifika und Abwandlungen dieses Grundprinzips gibt es beim TSP „Flex“ und „Praxis“. Genaueres dazu ist im Folgenden den jeweiligen TSP-Beschreibungen zu entnehmen.

Zur Themenschwerpunktwahl erhalten Eltern auf dem zentralen Elternabend des siebten Jahrgangs genauere Informationen.

Die Schülerinnen und Schüler werden ebenfalls über die Themenschwerpunkte informiert.

Es ist zudem möglich, dass sich Eltern und ihre Kinder am Beratungstag von den jeweiligen Klassenlehrkräften noch einmal im Hinblick auf den passenden Themenschwerpunkt beraten lassen. Hierfür ist eine vorherige zeitliche Terminvereinbarung bei der Klassenlehrkraft erforderlich. Näheres dazu erfahren Sie von der Klassenlehrkraft Ihres Kindes.

Damit wir die Neigungen und Interessen Ihres Kindes berücksichtigen und seine Fähigkeiten und Fertigkeiten möglichst gut fördern und fordern können, möchten wir Sie bitten, zeitnah zu diesen Informationsangeboten gemeinsam mit Ihrem Kind die Wahl durchzuführen (Bitte die jeweilige Abgabefrist beachten.). Die Wahlunterlagen erhalten Sie unaufgefordert von Ihrer zuständigen Klassenlehrkraft. Die Wahl hilft uns als Schule bei der Zuweisung der Schülerinnen und Schüler in die neuen Klassen.

  • Lesen Sie sich bitte gemeinsam die unten aufgeführten Beschreibungen der Themenschwerpunkte durch.

  • Tragen Sie im Wahlzettel, der Ihnen über die Klassenlehrkraft zugeht, den gewünschten Themenschwerpunkt ein.

  • Geben Sie dabei bitte eine Erst-, Zweit-, und Drittwahl an, indem sie die in Frage kommenden Themenschwerpunkte mit den Ziffern 1-3 versehen.

Bitte geben Sie den so ausgefüllten Wahlzettel bis zu der auf diesem jeweils abgedruckten Frist an die Klassenlehrkraft Ihres Kindes zurück.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

 

Das TSP-Konzept (Version 2025)

Vorbemerkungen

Im Konzept des Gemeinschaftsschulteils der Schule Hohe Geest lautet die pädagogische Zielsetzung:

Unsere Schule macht es sich zur Aufgabe, jedes Kind darauf vorzubereiten, zu einer friedlichen, ökologisch vertretbaren und verantwortungsvollen Lebensweise zu finden. Das bedeutet, dass wir unser Handeln darauf ausrichten, die individuellen Fähigkeiten jedes Kindes zu entdecken und eine ganzheitliche Entwicklung der Persönlichkeit zu fördern.

Hierzu wählen wir vier Ziele, die als Grundlage für unser tägliches Handeln dienen.

  • Wir bereiten unsere Schülerinnen und Schüler durch die Vermittlung sozialer und fachlicher Kompetenzen auf die Lebens- und Arbeitswelt vor.
  • Wir befähigen unsere Schülerinnen und Schüler zu selbstständigem Lernen.
  • Wir bestärken unsere Schülerinnen und Schüler darin, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
  • Wir sorgen dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler in stabilen Lerngruppen gemeinsam lernen.

Die innere und äußere Umgebung der Schule wollen wir so gestalten, dass die Umsetzung dieser Ziele im Alltag gelingen kann. Wir wollen uns darum bemühen, die Beziehungen aller Beteiligten untereinander so zu gestalten, dass in der Schule Respekt und Wertschätzung den täglichen Umgang bestimmen.

Als Gymnasium mit Gemeinschaftsschulteil bietet unsere Schule für alle Kinder die Vorbereitung auf geeignete Abschlüsse an. Wir fördern und fordern unsere Schülerinnen und Schüler, indem wir sie ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten entsprechend in ihrem individuellen Leistungsfortschritt begleiten und in ihrer Persönlichkeit stärken.

Das gemeinsame Lernen soll dabei so gestaltet werden, dass unter Zusammenarbeit aller an Schule Beteiligten, nämlich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulsozialarbeit sowie des Verwaltungspersonals ein nachhaltiges inhaltliches und soziales Lernen ermöglicht wird. Um die individuellen Stärken der Schülerinnen und Schüler zu fördern, analysieren wir zielgenau im Laufe der Schulbesuchszeit den Leistungsstand, um dann durch innere und äußere Fachleistungsdifferenzierung auf den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss, den Mittleren Schulabschluss oder das Abitur vorzubereiten.

 

Verwirklichung der Prinzipien

  • Im gemeinsamen Unterricht kommen unterschiedliche Methoden der Binnendifferenzierung, äußeren Differenzierung und Individualisierung zum Einsatz, um die bestmögliche Förderung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers zu sichern.
  • Gemeinsames Lernen und eine klare Gliederung des Systems durch ein differenziertes Lernangebot begünstigen es für Schülerinnen und Schüler, entsprechend ihrer Begabungen, Neigungen und Fähigkeiten, den für sie bestmöglichen Schulabschluss zu erreichen.
  • Um dem Inklusionsgedanken gerecht zu werden, berücksichtigen wir individuell die Begabung, die familiäre Situation, den sozialen und kulturellen Hintergrund, die Kompetenzen und mögliche Beeinträchtigungen unserer Schülerinnen und Schüler.
  • Die Aussicht, bei entsprechenden Leistungen aus dem Gemeinschaftsschulteil in die Oberstufe unseres Gymnasiums aufsteigen zu können, trägt zu einer höheren Motivation der Schülerinnen und Schüler bei.
  • Fachbezogenes und fächerübergreifendes Lernen sowie die Vermittlung von Selbst- Sozial-, Sach- und Methodenkompetenz befähigen unsere Schülerinnen und Schüler, ihren Lernprozess selbst zu organisieren und Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg zu übernehmen.
  • Wir legen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Eltern und sozialpädagogischen Fachkräften, um ein Schulklima zu erzeugen, in dem rechtzeitig Konflikten vorgebeugt wird und ein respektvoller Umgang miteinander gewährleistet ist.

Umsetzung

Ab der Klassenstufe 8 bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich nach ihren persönlichen Interessen eigene, langfristige Lernschwerpunkte zu setzen und ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten individuell weiter zu entwickeln. Hierfür werden folgende Themenschwerpunkte angeboten:

  • Flexible Ausgangsstufe
  • Sprache und Ästhetik
  • Naturwissenschaften
  • Praxis und Berufsorientierung
  • Gesundheit und Soziales

Aus pädagogischen Gründen haben wir uns entschieden, alle Schülerinnen und Schüler desselben Themenschwerpunkts in einer Klasse gemeinsam zu unterrichten. Dabei kann es gegebenenfalls zu Klassen kommen, die zwei Themenschwerpunkte in sich vereinen. Durch den gemeinsamen Schwerpunkt wird das Gemeinschaftsgefühl der Klasse gestärkt und das Besuchen außerschulischer Lernorte und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Expertinnen und Experten organisatorisch erleichtert. Eine Aufteilung der Klassen in leistungsdifferenzierte Kurse findet nicht statt.

Dabei gilt, dass allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnet werden soll, individuelle Schwerpunkte in Hinblick auf eine spätere Berufswahl zu setzen, ohne damit auf einen bestimmten schulischen Abschluss vorzubereiten. Die Schülerinnen und Schüler werden inhaltlich sowohl auf den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) als auch auf den Mittleren Schulabschluss (MSA) vorbereitet.

Organisation

Besuche außerschulischer Expertinnen und Experten bieten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Begegnungsmöglichkeiten mit Menschen aus unterschiedlichen Berufsfeldern sowie die Auseinandersetzung mit kulturellen Aspekten. Durch eine Themenwoche bzw. im TSP Praxis und Flex eine weitere Woche Praktikum werden die Fertigkeiten und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiter gefördert, gefordert, ausgebaut und angewendet.

 

Die Schülerinnen und Schüler und ihre Erziehungsberechtigten führen mit Hilfe der unten aufgeführten Beschreibungen und auf der Grundlage von Beratungen eine Wahl durch und äußern einen Wunsch für den Themenschwerpunkt, in dem der Schüler bzw. die Schülerin in den nächsten Klassenstufen arbeiten möchte. Die Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit ihren Erziehungsberechtigten in einem Elterngespräch über die einzelnen Themenschwerpunkte beraten. Diese Beratungen sind im Zuge der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse des siebten Jahrgangs vorgesehen. Bei Fragen oder Unsicherheiten steht die Klassenlehrkraft beratend zur Seite. Die Mittelstufenleitung wertet im Gespräch mit den Klassenlehrkräften aus Klassenstufe 7 die Wahlen aus. Die Zusammensetzung der Klassen erfolgt so, dass die Neigungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden und sie ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten bestmöglich entwickeln können.

 

TSP "Sprache und Ästhetik"

Dieser Themenschwerpunkt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Angebote in Sprachen und kultureller Bildung kennenzulernen. Es werden Sprachangebote in den Unterricht integriert und landeskundliche Einblicke sowie Sprachangebote gegeben. Es geht vor allem um den bewussten Umgang mit Sprache, bei dem beispielsweise die Behandlung von Klassikern der Literatur oder auch das Entwickeln und Ausgestalten eigener Texte vorgesehen sind. Das Lesen und – im Sinne eines sozialen Engagements auf dem Bildungscampus – besonders das anderen Vorlesen (z.B. in unseren fünften Klassen, der Grundschule und den KiTas) hat hierbei seinen festen Platz. Weiterhin werden im Rahmen dieses Themenschwerpunktes einmal im Schuljahr kreative Praxistage durchgeführt, in denen Berührungspunkte zu Themen aus Theater, Kunst oder Musik hergestellt werden können. Außerschulische Angebote wie Ausstellungsbesuche, z.B. der Nord Art, Theater- besuche oder theaterpädagogische Angebote sowie medienpädagogische Projekte, z.B. „ZiSch – Zeitung in der Schule“, können den Unterricht ergänzen. In einer zusätzlichen Wochenstunde können Themengebiete weiter vertieft werden. Das Interesse an der eigenen und an fremden Sprachen und Kulturen, ein Interesse an gesprochener und geschriebener Sprache sowie der Herkunft von Sprache(n) und die Lust, sich allgemein mit Kunst und Kultur auseinanderzusetzen, ist für diesen Themenschwerpunkt Voraussetzung.

TSP "Gesundheit und Soziales"

In diesem Themenschwerpunkt stehen soziale Inhalte im Vordergrund. Neben dem Kennenlernen sozialer Berufe besteht die Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, sich im schulischen Rahmen für das gemeinschaftliche Miteinander auch praktisch einzusetzen (z.B. durch die Pflege, Betreuung und Weiterentwicklung bereits bestehender Projekte). Außerschulische Expertinnen oder Experten aus sozialen Berufen oder Organisationen (z.B. Feuerwehr, Sportverein, Pflegeheim) können in den Unterricht kommen, um über ihre jeweiligen Tätigkeiten und Berufe zu informieren. Zudem finden einmal im Schuljahr während der Themenwoche Workshops statt, in denen die Schülerinnen und Schüler vertieft für das soziale Miteinander und die Nachhaltigkeit an der Schule aktiv werden können.  In einer zusätzlichen Wochenstunde können eigenständig gewählte Themengebiete weiter vertieft werden. Die Offenheit gegenüber Aktivitäten zur Teambildung und die Bereitschaft, sich für das soziale Zusammenleben auch über die Schule hinaus einzusetzen, sind für diesen Themenschwerpunkt Voraussetzung.

TSP "Flexible Ausgangsstufe"

In der Flexiblen Ausgangsphase (Flexklasse) werden die Unterrichtsinhalte der Klassenstufen 8 und 9 auf drei Jahre (8, 9, 9+) verteilt. Die Klasse besteht aus max. 16 Schülerinnen und Schülern und hat als Ziel den Ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA) und vor allem die Ausbildungsreife. Die Themen werden sehr anschaulich und praxisnah vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten ausreichend Zeit und Unterstützung, um Inhalte zu erarbeiten und durch vielfältige Übungen zu festigen.  Das gute soziale Miteinander und die Vorbereitung auf die Berufswelt stehen im Vordergrund. Dies wird unter anderem durch gemeinsame Projekte gestärkt. Berufsvorbereitende Maßnahmen sind z.B. ein Bewerbungstraining, Betriebserkundungen, Fragestunden mit Berufstätigen und zwei zusätzliche Praktika. Für die Flexklasse muss man sich aufgrund der geringen Plätze (max. 16) mit einem Formular bewerben. Die Schülerinnen und Schüler bringen die Bereitschaft mit, im Unterricht engagiert zu arbeiten und zeigen eine lernbereite Grundhaltung.

TSP "Naturwissenschaften"

Dieser Themenschwerpunkt bietet einen Einblick in verschiedene Bereiche naturwissenschaftlicher Arbeit. Expertinnen oder Experten aus unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fachrichtungen können in die Klasse kommen, über ihre Fachgebiete berichten und Fragen beantworten.

Außerdem haben die Schülerinnen und Schüler einmal im Schuljahr im Rahmen von Forschertagen die Möglichkeit, sich zum Beispiel an einem außerschulischen Lernort mit naturwissenschaftlichen Inhalten auseinanderzusetzen oder die Schule klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten. Eine strukturierte Arbeitsweise sowie das Interesse, sich mit naturwissenschaftlichen und ökologischen Aspekten handlungsorientiert  auseinanderzusetzen, sind für diesen Themenschwerpunkt Voraussetzung.

Unser Schülerforschungszentrum, aber auch außerschulische Angebote wie Diskussionen mit Wissenschaftlern (Rent a Scientist), die Teilnahme an MINT-Projekten wie den Hackdays oder Kooperationen mit regionalen Partnern ergänzen den Unterricht. In einer zusätzlichen Wochenstunde können eigenständig gewählte Themengebiete weiter vertieft werden.

TSP "Praxis- und Berufsorientierung"

Im Rahmen dieses Themenschwerpunktes soll den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit gegeben werden, viele verschiedene Berufe und regionale Betriebe kennenzulernen. Dabei werden zum einen außerschulische Expertinnen und Experten (Erzieher/-innen, Friseur/- innen, Altenpfleger/-innen, Handwerker/-innen, Landwirte/-innen, …) aus Firmen der Region in den Unterricht kommen, um über ihr Berufsfeld zu informieren.

Zum anderen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, verschiedene Betriebe vor Ort zu erkunden. So sind beispielsweise Betriebsbesichtigungen auf einem Milchviehbetrieb und bei ortsansässigen Handwerks- und Industriebetrieben geplant. In der 8. Klasse wird den Schülerinnen und Schülern zusätzlich zu der zweiwöchigen Berufsfelderkundung anstelle der Themenwoche ein weiteres einwöchiges Praktikum ermöglicht. Die berufsorientierten Themengebiete werden in der Schule anschaulich vermittelt, damit sich die Schülerinnen und Schüler in die fachlichen Inhalte einarbeiten können. Voraussetzung bei der Wahl dieses Themenschwerpunktes ist ein Interesse, verschiedene Berufsfelder kennen zu lernen.

 

Gliederung des Gemeinschaftsschulteils

Der Gemeinschaftsschulteil gliedert sich in 5.- 7. Klassenstufe, 8. - 10. Klassenstufe und flexible Ausgangsstufe.